Ein Weihnachtsgruß der Johanniter

Weihnachtsgruß der JohanniterEs sind oft die kleinen Dinge und Gesten, die für Überraschung und Freude sorgen. So geschehen dieser Tage in Form der Weihnachtsgrüße der Johanniter des Ortsvereins Wunstorf-Steinhuder Meer.

Aus Liebe zum Leben lautet der Claim der Johanniter.

Doch was verbindet die Stadthagen Pool Challenge mit den Johannitern?

Nun – man kann es kurz und prägnant sagen: Sie haben die Veranstaltung gerettet. Ja, sie haben dafür gesorgt, dass die Veranstaltung nicht eine Woche vorher abgesagt werden musste.

Um eine Veranstaltung dieser Art – und dazu noch in Stadthagen – auf die Beine zu stellen, bedarf es armdicker Nerven und der Zähigkeit von Baumharz. Da gibt es doch tatsächlich eine Handvoll Bürgerinnen und Bürger, die etwas für das soziale Zusammenleben und für Sport und Freizeit in dieser Stadt tun wollen. Das allein ist schon ein hehres Vorhaben. Wenn die Idee dann auch noch ungewöhnlich als auch witzig und einmalig ist, ist beim eher konservativ denkenden und agierenden Entscheider die Grenze des Machbaren definitiv erreicht, wenn nicht sogar überschritten.

Und so erlebten wir Erstaunliches: Außerhalb Stadthagens durch die Bank positive Reaktionen: Man wollte helfen und sich engagieren: Bückeburger, Rintelner, Mindener, Hüllhorster, Rodenberger waren da und unterstützten. Zwei bundesweit agierende große Unternehmen spendeten die Hauptpreise. Und eben auch die Johanniter des OV Wunstorf-Steinhuder Meer – in persona Herrn Timo Brüning unterstützten uns schnell, menschlich und unbürokratisch. In Stadthagen indes wurden uns – abgesehen von wenigen Ausnahmen – von verschiedenen Seiten meterdicke Knüppel zwischen die Beine geworfen. Erst vor wenigen Tagen – fast 3 Monate nach der Veranstaltung – konnten wir das letzte Rechnungs-Kapitel dieser Veranstaltung schließen. Ein Sponsor, der uns sogar schriftlich eine Spende zugesagt hatte und dafür Flyer während der Veranstaltung verteilte, ließ uns komplett im Regen stehen.

Die Beantragung für die Durchführung der Veranstaltung auf dem Marktplatz Stadthagen erfolgte rund 10 Wochen vor dem avisierten Termin. Die schriftliche Veranstaltungsgenehmigung nebst Auflagen wurde 9 Tage vor Beginn der Veranstaltung postalisch zugestellt. Sie enthielt die Auflage, einen voll ausgestatteten RTW (Rettungswagen) zu stellen. Die vorherigen mündlichen Aussagen hatten nicht darauf schließen lassen. Und so opferte ich, Kerstin Thieler, zwei volle Arbeitstage und telefonierte von Bielefeld bis Celle – insgesamt rund 60 Telefonate – um so kurzfristig noch einen RTW zu bekommen. Auch Teammitglied Cornelia Salefski telefonierte sich die Hacken wund. 8 Tage vorher: Kein RTW in Sicht. Doch ENDLICH bekam ich nach einem schon sehr positiven und freundlichen Telefonat genau eine Woche vor der Veranstaltung den erlösenden Anruf der Johanniter: “Wir können Ihnen einen RTW stellen!”

Die Veranstaltung war gerettet! Wunderbar!

Die Johanniter haben uns auf der ganzen Linie positiv begleitet und begeistert. Die vorher abgesprochenen Einsatzkosten waren extrem fair. In Rechnung gestellt wurden uns am Ende sogar noch weniger: Statt 2 Stunden nur 1,5 Stunden, Anfahrtzeit oder -kosten wurden nicht berechnet. Das haben wir an anderer Stelle innerhalb Stadthagens ganz anders erfahren.

Und nun dieser zu Herzen gehende Weihnachtsgruß. Es ist eben genau so:

DIE JOHANNITER – AUS LIEBE ZUM LEBEN – DANKE, DANKE, DANKE!

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